Geschäftsführer Dr. Vincent van Buren übergab dem FFL einen gewichtigen Scheck / Die „1000×100-Aktion“ ist gut angelaufen
Der Vorsitzende des Freibad Fördervereins Ladenburg (FFL) Walter Dehnel und sein Stellvertreter Jochen Quintel sind derzeit besonders aktiv, damit sich die FFL-Kasse füllt. Schließlich will sich der Förderverein, der im Jahre 2002 gegründet wurde, an den anstehenden millionenschweren Renovierungsarbeiten kräftig beteiligen. Die reinen Baukosten in Höhe von 7,8 Mio. Euro werden zwar von der Stadt getragen, wobei Bundesfördermittel in Höhe von 2,7 Mio. Euro bereits zugesagt wurden, aber einige Leistungen will auch der FFL übernehmen. Dehnel nannte bei einem Vororttermin notwendige Verschönerungsarbeiten am Kinderspielplatz und die Modernisierung der Umkleidekabinen. Was der FFL in den letzten fast 25 Jahren geleistet hat, kann sich mehr als sehen lassen, denn die Freibadförderer haben Projekte und Arbeitsleistungen im Wert von über einer Million Euro umgesetzt. „Unsere Hilfe wird weiterhin benötigt“, sagte Dehnel bei einem Pressetermin. Daher wurde kürzlich die Aktion „1000×100 für unser Freibad“ ins Leben gerufen. Gesucht werden 1.000 Mitglieder, die sich mit einem Förderbetrag von 100 Euro an den Zielumsetzungen des FFL beteiligen wollen. Die Aktion sei gut angelaufen. Zudem konnten einige neue Sponsoren für die Sponsoren-Wand gewonnen werden, die mit einem Jahresbeitrag von 250 Euro die Einrichtung kontinuierlich unterstützen.
Begeistert von den Aktivitäten zeigte sich dieser Tage bei einer Spendenübergabe der Geschäftsführer des Ladenburger Unternehmens Jungbunzlauer, Dr. Vincent van Buren. Er kam mit einem 10.000 Euro-Scheck zum Pressetermin in das Freibad, sodass Walter Dehnel und Jochen Quintel natürlich strahlten. Van Buren, der Chef von 320 Standort-Mitarbeitern ist, erwähnte, dass Jungbunzlauer nun verstärkt lokale Projekte fördern will, die der Allgemeinheit zugutekommen sollen. Und das Freibad in Ladenburg gehört für den Manager „zweifelsohne dazu“. „Eine solch wichtige Einrichtung muss erhalten und in die Zukunft geführt werden“, brachte es van Buren auf den Punkt. Die Führungskraft des Chemieunternehmens, das Nahrungsergänzungsmittel und Produkte für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie am Standort produziert, ist selbst ein fleißiger Schwimmbadnutzer. Die Woche über wohnt der Pendler in Ladenburg. Am Wochenende geht es dann immer nach Hause zur Familie. „Zwei bis dreimal die Woche gehe ich im Freibad schwimmen“, ließ van Buren wissen, der sich von Dehnel und Quintel die anstehenden Vorteile der Sanierung erklären ließ. „Das macht doch alles Sinn“, findet van Buren, dass die neue Technik und die neue Beckenaufteilung das Freibad für die Zukunft bestens aufstellen wird.
Die Auftragsvergabe für die Neuausrichtung des Freibades soll übrigens in der Septembersitzung des Gemeinderates gefällt werden. Der Zeitplan sieht vor, dass das Freibad nach dem Triathlon im nächsten Jahr geschlossen wird. Die Umbauarbeiten dauern auch im Sommer 2027 an, so dass das renovierte Freibad im Mai 2028 wieder eröffnet werden kann.
Quelle: https://www.weikmedien.de/